Verantwortungsvoller Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen

Jeder Mensch hat grundsätzlich das Recht, sich frei zu bewegen. Mit freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM) wird diese Freiheit jedoch eingeschränkt. Der Einsatz dieser Maßnahmen wird häufig damit begründet, Stürze und Verletzungen vermeiden zu wollen. Grundsätzlich ist eine Voraussetzung für die Anwendung von freiheitsentziehenden Maßnahmen, dass es wirklich keine andere Möglichkeit gibt, Gefahren abzuwenden. Der Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen ist eines der sensibelsten Themen in der Pflege. In dem Seminar eignen sich die Teilnehmer*innen Entscheidungs- und Handlungskompetenzen zum Einsatz und zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen an.

Zielgruppe:

Pflegekräfte

Inhalte:

  • Was sind freiheitseinschränkende Maßnahmen?
  • Risiken, Gefahren und Komplikationen von freiheitseinschränkenden Maßnahmen
  • Die Rolle von Psychopharmaka und Polypharmazie
  • Vorstellung alternativer Methoden
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Reflektion der Seminarinhalte und deren Bedeutung für das eigene Praxisfeld
  • Umsetzung und Gestaltung eines verantwortungsvollen Umgangs mit freiheitsentziehenden Maßnahmen im eigenen Praxisfeld

Kontrast
Schrift vergrößern
Schrift verringern